Archiv 2020

12. September 2019 - 17. August 2020: "Bettina Pousttchi - In Recent Years" in der Berlinischen Galerie

Aus dem Geleittext zur Ausstellung:

Bettina Pousttchi arbeitet an der Schnittstelle von Skulptur, Fotografie und Architektur. Ihre ortsspezifischen fotografischen Interventionen im Maßstab von Architektur bedecken oft ganze Häuserfassaden und nehmen Bezug auf den urbanen oder historischen Kontext eines Ortes. Pousttchi reflektiert die Realitätswahrnehmung im digitalen Zeitalter und befragt das Verhältnis von Erinnerung und Geschichte aus transnationaler Perspektive.

 

Auftakt ihrer Ausstellung in der Berlinischen Galerie ist eine Installation auf der Fassade, die mit ihrem netzartigen Muster die gesamte Glasfront des Museums einnimmt. Darüber hinaus zeigt sie einen Überblick ihrer skulpturalen und fotografischen Werke, darunter auch jüngst entstandene Arbeiten. Die Skulpturen aus mechanisch transformiertem Stadtmobiliar wie Fahrradständer, Baumschutzbügel und Leitplanken verdeutlichen ihr Interesse an den Ordnungssystemen des öffentlichen Raumes.

Bettina Pousttchi wurde 1971 in Mainz geboren. Sie studierte an der Kunstakademie Düsseldorf und absolvierte das Whitney Independent Study Program in New York. Große Bekanntheit erlangte sie durch ihre Fotoinstallation „Echo“ (2009/2010) an der Fassade der Temporären Kunsthalle Berlin sowie durch ihre umfangreiche weltumspannende Fotoserie „World Time Clock“ (2008–2016). Darin entwickelt die Künstlerin ein philosophisch hintergründiges Bild über Gleichzeitigkeit und einer von Zeit und Raum losgelösten globalisierten Wirklichkeit. Bettina Pousttchi lebt in Berlin.

 

 

HAHN Bestattungen hat die Ausstellung in der Berlinischen Galerie mit einer Spende unterstützt.

 

 

From Address:

 

Wir sind Mitglied im

 logo berlinische galerie

21. Februar bis 20. Juli 2020: "Umbo. Fotograf. Werke 1926 – 1956" in der Berlinischen Galerie

Aus dem Geleittext zur Ausstellung:

Mit Ideenreichtum und Experimentierfreude prägte Umbo maßgeblich die Fotografie des Neuen Sehens. Er gilt als Erfinder des Bildes der Neuen Frau, des neuen Bildes der Straße und der fotografischen Reportage schlechthin. Sein Name steht auch für den jugendbewegten Aufbruch der Wandervögel aus der Wilhelminischen Ära ins frühe Bauhaus und für die beflügelnde Medienmetropole Berlin.

 

Umbo ist zugleich der an sich zweifelnde junge Künstler, der Dank der Impulse durch den Bauhauslehrer Johannes Itten und seinen Künstlerfreund Paul Citroen quasi über Nacht berühmt wurde, und doch ein immer Bohemien, ein ewig Suchender blieb. Die Ausstellung feiert zudem die Erwerbung des Nachlasses Umbo, die 2016 gemeinsam mit den Kooperationspartnern Bauhaus Dessau und Sprengel Museum Hannover dank der Finanzierung durch zahlreiche Unterstützer (Kulturstiftung der Länder, Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Ernst von Siemens Kunststiftung, LOTTO-Stiftung Berlin, u.a.) möglich wurde.

„Umbo. Fotograf. Werke 1926 – 1956“ ist eine Ausstellung des Sprengel Museum Hannover in Kooperation mit der Berlinischen Galerie und der Stiftung Bauhaus Dessau.

 

 

HAHN Bestattungen hat die Ausstellung in der Berlinischen Galerie mit einer Spende unterstützt.

 

 

From Address:

 

Wir sind Mitglied im

 logo berlinische galerie

Diese Website benutzt Cookies. Wenn Sie die Website weiter nutzten,
gehen wir von Ihrem Einverständnis aus.