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18. November 2017: Gioachino Rossini "Petite Messe Solennelle" in der Glaubenskirche Tempelhof

Am Samstag, dem 18. November 2017, um 17.00 Uhr gestaltet die Kantorei Alt-Tempelhof in der Glaubenskirche ein Konzert mit der "Petite Messe Solennelle“ von Gioachino Rossini (1792-1868) in der Originalfassung für Chor, Gesangssolisten, Piano und Harmonium. Diese Instrumentierung mag für heutige Konzertbesucher ungewöhnlich erscheinen, in der französischen Messtradition des 19. Jahrhunderts war sie durchaus beliebt. Mit der Kantorei Alt-Tempelhof musizieren Christoph Dittmar (Harmonium), Hermann Schwark (Piano) und die Gesangs-Solisten Nina von Möllendorff (Sopran), Heain Youn (Mezzo), Ya-Chung Huang (Tenor), Taejong Kim (Bass); die musikalische Leitung hat Kantor Johann-Albrecht Michael.

 

HAHN Bestattungen unterstützt die Aufführung mit einer Spende.

 

Kantor Johann-Albrecht Michael schreibt im Gemeindebrief:

Die „Petite Messe solennelle“, neben dem „Stabat Mater“ die zweite große kirchen¬musikalische Schöpfung Gioacchino Rossinis, entstand im Jahre 1863 in Passy, einem damaligen Vorort von Paris. In Passy begann Rossini, der mit dem Wilhelm Tell - 37jährig! - sein Opernschaffen für beendet erklärt und in der Folgezeit nur noch wenige Werke veröffentlicht hatte, nach langen Krankheitsjahren wie¬der verstärkt zu komponieren. Er schrieb eine Vielzahl kleiner, von ihm ironisch als "Sünden des Alters" (péchés de vieillesse) benannte Stücke, komponierte als Auftrags-werk die „Hymne Napoleon“ und schuf als die leider letzte „Todsünde“ seines Alters die „Petite Messe Solennelle“.

Trotz des "Gelegenheitscharakters" aber war die Petite Messe Solennelle ein höchst persön¬liches, von Rossini in erster Linie für sich selbst komponiertes Werk: „composée pour ma villegiature de Passy“, lautete der Eintrag auf dem zweiten Titelblatt und neben die Schlusstakte des Agnus Dei schrieb Rossini in sein Manu¬skript die Worte: "Lieber Gott - voilà, nun ist diese arme kleine Messe beendet. Ist es wirklich heilige Musik [musique sacrée], die ich gemacht habe oder ist es vermaledeite Musik [sacrée musique]? Ich wurde für die Opera buffa geboren, das weißt Du wohl! Wenig Wissen, ein bisschen Herz, das ist alles. Sei also gepriesen und gewähre mir das Paradies!“

 

 

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