HAHN Bestattungen - Seit 1851 im Familienbesitz

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten: Wenn das Krematorium einen Goldabscheider hat, wird das Gold nach dem Einäscherungsprozess gesondert gesammelt. Oft bestehen Verträge mit Edelmetalaufbereitern, die den Erlös für humanitäre Zwecke zur Verfügung stellen. Einige Krematorien nutzen jedoch auch die Erlöse der Wertstoffe, um damit die enormen Kosten für die Beseitigung der Giftstoffe zu reduzieren. Die Trennung, Filterung, Lagerung und Entsorgung von hochgiftigen Stoffen aus dem Einäscherungsprozess ist um ein Vielfaches teuerer, als die vergleichsweise geringen Erlöse der Wertstoffe. Besitzt das Krematorium keinen Goldabscheider, dann befindet sich das teilweise geschmolzene Gold unter der Asche des Verstorbenen und ist kaum zu erkennen, geschweige denn davon zu trennen.

Nein. In Deutschland gibt es eine Bestattungspflicht, die sich auf Verstorbene sowie auch auf die Kremationsasche von Verstorbenen erstreckt.

Die Bestattungspflicht ist aus dem Schutz der Bevölkerung vor ansteckenden Krankheiten entstanden, der bis heute gültig ist. Obwohl bei Urnen diese Gefahr nicht besteht, werden alle menschlichen Überreste grundsätzlich gleich behandelt. Ein weiterer Hintergrund dieser Regelung ist auch, dass man nicht möchte, dass menschliche Überreste aus privater Verwahrung irgendwann, zum Beispiel bei der Auflösung eines Haushalts, im Müll landen.

Nein, nicht zwingend. Angehörige sind nach dem BGB unterhaltspflichtig für ihre Verwandten. Um sie allerdings davor zu schützen, dass sie selber in Armut geraten, nur weil sie die Pflegekosten für einen Elternteil aufbringen müssen, hat der Gesetzgeber großzügige Freibeträge für sie eingerichtet. Reicht das Geld dann nicht aus, springen die Sozialämter ein. Im Gegensatz zu den ständig laufenden Unterhaltskosten, ist eine Bestattung jedoch ein einmaliger finanzieller Aufwand. Daher sind die Freibeträge, die der Gesetzgeber vorsieht, wesentlich niedriger, bevor ein Sozialamt die Kosten übernimmt.

Ja und nein. Man hat nur einen rechtlichen Anspruch auf eine Grabstelle an dem Ort, an dem man seinen gemeldeten Erstwohnsitz hat. In Orten wie Berlin, in denen es zahlreiche Friedhöfe gibt, steht allen Bürgern Berlins die freie Wahl unter den verschiedenen landeseigenen (kommunalen) Friedhöfen zu. Auch viele der konfessionellen Friedhöfe stehen allen offen.

Einige wenige Friedhöfe in Berlin beschränken die Beisetzungen aus konfessionellen Gründen oder weil nur noch eine begrenzte Anzahl von freien Grabstellen vorhanden ist, die z.B. Mitgliedern der Gemeinde vorbehalten bleiben sollen.

Die Beisetzung in anderen Orten ist dann möglich, wenn dort bereits ein Familiengrab vorhanden ist, in dem man beigesetzt werden kann oder wenn ein Friedhof es gestattet, weil es zum Beispiel zu viele freie Grabstellen gibt.

Wenn eine Person ohne Angehörige verstirbt, keine Bestattungsvorsorge vorliegt und niemand die Bestattung in Auftrag gibt, ordnet das Ordnungsamt eine Bestattung von Amts wegen an.

Dabei wird die einfachste Form der Bestattung gewählt, oft ohne Trauerfeier und mit der Beisetzung in einem anonymen Grab. Werden später Angehörige ausfindig gemacht, müssen diese den ausgelegten Betrag an das Ordnungsamt zurückzahlen.

Sind Angehörige vorhanden, die nicht die finanziellen Möglichkeiten haben, für die Bestattungskosten aufzukommen, können sie bei ihrem zuständigen Sozialamt einen Antrag auf Kostenübernahme stellen. Verläuft die Prüfung der Vermögensverhältnisse positiv, übernimmt das Amt die Kosten für eine einfach, ortsübliche, würdige Bestattung.

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