Chronik des Familienunternehmens HAHN Bestattungen

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chronik_01-friedrichFirmengründer Friedrich Hahn

1851 – 1900: Vom Tischler zum Bestatter

Am 29. September 1851 gründete der Tischlermeister Friedrich Hahn eine Tischlerei mit Sargherstellung. 

1880 übernahm sein Sohn Theodor Hahn, ebenfalls Tischlermeister, die Führung des Unternehmens, das noch in der Neuen Straße in Tempelhof bei Berlin (Kreis Teltow) ansässig war.

Ende des 19. Jahrhunderts entstand ein erstes kleines Sargmagazin am heutigen Tempelhofer Damm 157 in Tempelhof. Dort befindet sich noch heute die Zentrale der Firma. Zur Jahrhundertwende waren in der Tischlerei über 100 Mitarbeiter beschäftigt.

1911 übergab Theodor Hahn seinem ältesten Sohn Georg Hahn die Verantwortung für die Bautischlerei und widmete sich nun ausschließlich dem Bestattungsinstitut.

chronik_02_theoTheodor Hahn
chronik_1930-2Tempelhofer Damm um 1930
Theodor Hahn
Familie Hahn 1938:
Willi Hahn mit Ehefrau Gertud und
Sohn Hans-Joachim

Ab 1922 führte sein jüngerer Sohn Willi Hahn, nach dem plötzlichen Tod seines Vaters, das Bestattungsunternehmen weiter.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Bestattungsinstitut von Gertrud Hahn, Ehefrau von Willi Hahn, allein geführt. 1944 wurde die Betriebsstätte am Tempelhofer Damm vollständig durch Bomben zerstört. Gertrud Hahn begann, auf sich allein gestellt, mit dem Wiederaufbau der Firma.


Zerstörung 1944
Zerstörung 1944
Tempelhofer Damm heute
Tempelhofer Damm heute

1945-1970: Vom Beerdigungsinstitut zum Filialbetrieb

In den Nachkriegsjahren wurde das Familienunternehmen unter der Leitung des Sohnes Hans-Joachim Hahn erheblich ausgebaut.
Bis 1970 wurden fünf neue Filialen eröffnet.

  • im Januar 1948 in Lichterfelde
  • im Mai 1948 in Lankwitz 
  • 1953 in Mariendorf, Mariendorfer Damm
  • 1968 in Alt-Mariendorf, Reißeckstraße
  • 1970 in Lichtenrade

Fuhrpark und Feierhalle Reißeckstraße
Fuhrpark und Feierhalle Reißeckstraße

Ab 1970: Entwicklung zum modernen Dienstleistungsunternehmen

Modernste Kühlräume, sogar mit Tiefkühlung, wurden in der Reißeckstraße, dem Standort des eigenen Fuhrparks, eingerichtet. Dort entstand auch der erste Abschiedsraum für Aufbahrungen.

Hans-Joachim Hahn leitete über vierzig Jahre die Firma. Seine beiden Töchter Editha und Regina traten auch in das Geschäft ein.
Alle drei legten die Prüfung zum Fachgeprüften Bestatter ab.

Bereits 1984 wurde die gesamte Buchhaltung und Auftragsbearbeitung auf Computerbetrieb mit innovativer, eigens für HAHN Bestattungen entwickelter Software umgestellt.

150-Jahr-Feier
Ein Scheck für den
Zoologischen Garten Berlin

2001: 150-jähriges Firmen-Jubiläum

Das Jahr 2001 war ein ganz besonderes für die Familie Hahn.
Mit über 400 Gästen wurde das 150-jährige Jubiläum des Unternehmens gefeiert.
Unter den Ehrengästen waren u.a. der Regierende Bürgermeister, der Bezirksbürgermeister von Tempelhof und der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer.

Aus langjähriger Verbundenheit der Familie Hahn mit dem Zoologischen Garten Berlin wurde ein Scheck über 5.000 DM an den Zoo - vertreten durch Herrn Klös - übergeben.


150Jahre-urk_200Hans-Joachim Hahn empfängt die Ehrenurkunde des Bundesverbandes deutscher Bestatter
150Jahre-gr_72
400 Gäste nehmen an der Feier teil.

chronik_hjh_2002Hans-Joachim Hahn (1927 - 2003)

Hans-Joachim Hahn (1927-2003)

Am 24. November 2003 verstarb Hans-Joachim Hahn nach mehr als vierzigjähriger Tätigkeit im Familienunternehmen HAHN Bestattungen.

Er war Gründungs- und jahrzehntelang auch Vorstandsmitglied der Bestatter-Innung von Berlin und einer der Mitbegründer der Deutschen Seebestattungs-Genossenschaft.

Über 400 Trauergäste nahmen in der Dorfkirche Tempelhof in einem bewegenden Trauergottesdienst von ihm Abschied.


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Feierhalle HAHN Bestattungen
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Urkunde Funeralmaster

Zukunftsweisende Neuerungen

Im Verlauf seines Bestehens hat sich das Familienunternehmen HAHN Bestattungen gewandelt. Bei seiner Gründung war es ein Meisterbetrieb des Tischlergewerbes, doch seit Ende des 19. Jahrhunderts hat es sich kontinuierlich zu einem modernen Dienstleistungsbetrieb mit fast 40 Mitarbeitern weiterentwickelt.

Die Mitarbeiter in den 9 modernen Filialen beraten ausführlich und einfühlsam, um die richtige Form für den angemessenen Abschied zu finden.

Bereits Anfang des Jubiläumsjahres 2001 wurde eine moderne Feierhalle mit Plätzen für 70 Trauergäste eingeweiht. Der großzügige, helle und mit moderner Technik ausgestattete Raum bietet einen angemessenen Rahmen für würdevolle Abschiednahmen und Trauerfeiern.

Seit 1998 ist Editha Hahn-Fink Geschäftsführerin und führt das Familienunternehmen innovativ und traditionsbewusst weiter.
Es gab drei weitere Neueröffnungen von Filialen.

  • 2001 in Zehlendorf
  • 2002 in Lichterfelde-West in der Moltkestraße 
  • 2006 in Charlottenburg / Westend

Ihr Sohn Robert Hahn absolvierte 2010 die Fortbildung zum Funeralmaster (Bestattermeister) und legte vor der Handwerkskammer die Prüfung ab.

Ein Mitarbeiter legte die Prüfung zum Geprüften Bestatter ab.