Erdbestattung

Erdbestattungen dürfen in Deutschland ausschließlich auf Friedhöfen erfolgen. Dies ist eine gesetzliche Regelung. Eine Bestattung auf privatem Grund ist nicht zulässig.

 

erdbestattung470Mustergrab für eine Erdbestattung

Bei einer Erdbestattung wird der Verstorbene in einem Sarg beigesetzt. Der Verzicht auf einen Sarg bedarf in der Regel einer besonderen Genehmigung, die nur bei gewichtigen (z.B. religiösen) Gründen im Einzelfall auf Grundlage der Bestattungsgesetze der einzelnen Bundesländer erteilt wird.

Die Trauerfeier geht unmittelbar der Beisetzung voran. Meist begleiten die Trauergäste den Sarg zum Grab.

Die Beisetzung findet in der Regel kurzfristig -  innerhalb von höchstens ein bis zwei Wochen - statt.

Auf dem Friedhof gibt es unterschiedliche Arten von Grabstätten:

 

  • Reihenstellen, deren Nutzungsrecht nach 20 Jahren abläuft und das nicht verlängert werden kann, werden vom Friedhof "der Reihe nach" vergeben.
    Auf Wunsch kann vielfach die Grabpflege für 20 Jahre miterworben werden.

erdbestattung2 470Wahlgrabstellen

  • Einzel-, Doppel- oder Familien-Wahlstellen können Sie auf dem Friedhof nach eigenen Wünschen unter den unbelegten Stellen auswählen. Das Nutzungsrecht kann nach Ablauf von 20 Jahren verlängert werden.
    Erfolgen auf Wahlgrabstellen weitere Bestattungen, muss das Nutzungsrecht immer wieder auf volle 20 Jahre hinzuerworben werden, damit die Ruhezeit des Letztbestatteten eingehalten wird.
  • Anonyme Erdbeisetzungen sind in Berlin nicht auf allen Friedhöfen möglich.
    Die Gräber sind nicht individuell gekennzeichnet. Meist gibt es einen gemeinsamen Gedenkstein, an dem auch Blumen abgelegt werden können.

 Mehr zu den Kosten erfahren Sie hier:

 

Detect Version | Mobile Version | Desktop Version