Bestattungsarten - Allgemeines

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In Deutschland besteht die allgemeine Pflicht zur Bestattung von Verstorbenen.

Dies umfasst auch die Asche von Verstorbenen. Bei der Wahl der Bestattungsart muss der Wille des Verstorbenen berücksichtigt werden. Falls keine Willenserklärung vorliegt, entscheiden die Hinterbliebenen.

Bei der Beisetzung auf Friedhöfen ist mit dem Erwerb einer Wahl- oder Reihen-Grabstelle auch die Verpflichtung zur Grabpflege durch den Nutzungsberechtigten verbunden. Gibt es niemanden, der die Grabpflege übernimmt, lehnen die Friedhöfe die Beisetzung eines Verstorben - auch auf bereits bestehenden Grabstellen - ab.
Viele Friedhofsgärtnereien bieten die Übernahme der Grabpflege an. Ebenso kann ein Vertrag mit der Friedhof Treuhand Berlin geschlossen werden.

Da die Gewährleistung der Pflege aufgrund von räumlicher Trennung von Familien oft schwierig und kostspielig ist, wird zunehmend die Frage nach Bestattungen ohne Grabpflege wichtig.

In Berlin gibt insgesamt 221 Friedhöfen, von denen 182 geöffnet sind.
Dies sind: 86 städtische, 118 evangelische (zzgl. 2 im Umland), 9 katholische und 5 jüdische Friedhöfe, sowie je ein russisch-orthodoxer, ein muslimischer und ein britischen Friedhof.

Ein Teil des evangelischen Heilig-Kreuz-Friedhofs ist für griechisch-orthodoxe Bestattungen reserviert. Die Einrichtung wurde von Hans-Jochim Hahn und HAHN Bestattungen unterstützt und gefördert.

Auf den folgenden Seiten informieren wir Sie zu traditionellen und alternativen Formen der Bestattung.

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