HAHN Bestattungen - Seit 1851 im Familienbesitz

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In Deutschland besteht die allgemeine Pflicht zur Bestattung von Verstorbenen.

Dies umfasst auch die Asche von Verstorbenen. Bei der Wahl der Bestattungsart muss der Wille des Verstorbenen berücksichtigt werden. Falls keine Willenserklärung vorliegt, entscheiden die Hinterbliebenen.

Bei der Beisetzung auf Friedhöfen ist mit dem Erwerb einer Wahl- oder Reihen-Grabstelle auch die Verpflichtung zur Grabpflege durch den Nutzungsberechtigten verbunden. Gibt es niemanden, der die Grabpflege übernimmt, lehnen die Friedhöfe die Beisetzung eines Verstorben - auch auf bereits bestehenden Grabstellen - ab.
Viele Friedhofsgärtnereien bieten die Übernahme der Grabpflege an. Ebenso kann ein Vertrag mit der Friedhof Treuhand Berlin geschlossen werden.

Da die Gewährleistung der Pflege aufgrund von räumlicher Trennung von Familien oft schwierig und kostspielig ist, wird zunehmend die Frage nach Bestattungen ohne Grabpflege wichtig.

In Berlin gibt insgesamt 221 Friedhöfen, von denen 182 geöffnet sind.
Dies sind: 86 städtische, 118 evangelische (zzgl. 2 im Umland), 9 katholische und 5 jüdische Friedhöfe, sowie je ein russisch-orthodoxer, ein muslimischer und ein britischen Friedhof.

Ein Teil des evangelischen Heilig-Kreuz-Friedhofs ist für griechisch-orthodoxe Bestattungen reserviert. Die Einrichtung wurde von Hans-Jochim Hahn und HAHN Bestattungen unterstützt und gefördert.

Auf den folgenden Seiten informieren wir Sie zu traditionellen und alternativen Formen der Bestattung.

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AUF WUNSCH INFORMIEREN WIR SIE GERN ZU ALTERNATIVEN MÖGLICHKEITEN DER FEUERBESTATTUNG.

Wir veranlassen verschiedene Formen der Natur-Bestattungen, z.B. in der Schweiz. Hier sind das Beisetzen oder Verstreuen von Asche z.B. auf Bergwiesen oder in einen Bergbach zulässig.

Von einem Heißluftballon, Helikopter oder Flugzeug aus darf auch eine sogenannte "Luftbestattung" durchgeführt werden.

Ebenfalls in der Schweiz erfolgt die sogenannte "Diamant-Bestattung", bei der die Asche von Verstorbenen in einen Diamanten umgewandelt wird.

Das Luft- und Raumfahrt- Unternehmen Celestis in Houston in den USA bietet weltweit einzigartig die Möglichkeit, einen kleinen Teil der Asche eines Verstorbenen mit einer Rakete in die Erdumlaufbahn zu befördern. Wir nehmen gern für Sie Kontakt auf.

Vielen Menschen gefällt der Gedanke, ihre letzte Ruhe in der Natur zu finden. Auch dass hier die Natur die Grabpflege übernimmt, macht diese Form der Beisetzung zunehmend beliebt.

 

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1. Unter Bäumen auf dem Friedhof

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Immer mehr Friedhöfe tragen mittlerweile diesem Bedürfnis Rechnung und bieten, auch mitten in Berlin, Urnen-Bestattungen unter Bäumen an. Die Trauerfeier kann in der Kapelle des jeweiligen Friedhofs stattfinden.

In der Regel wird, wie bei einem Reihengrab, ein kleiner Grabstein aufgestellt. Die Ruhefrist entspricht der des Friedhofs.

Wir informieren Sie gern, auf welchen Berliner Friedhöfen es diese Möglichkeit gibt.

 


 

2. Waldbestattungen

Die privaten Anbieter Friedwald und Ruheforst bieten in naturbelassenen, für Beisetzungen gewidmeten Wäldern Urnenbestattungen an. Erdbestattungen sind hier nicht möglich.

Die Beisetzung erfolgt in  in einer besonders umweltverträglichen, biologisch abbaubaren Urne. Eine Grabpflege ist hier nicht notwendig oder erwünscht, da das Erscheinungsbild eines natürlichen Waldes erhalten bleiben soll.

Die Ruhezeit beträgt in der Regel 99 Jahre ab Eröffnung des Waldes. Wie auf einem Friedhof können Sie zwischen verschiedenen Kategorien von Grabstellen wählen, vom Einzelplatz an einem Baum, vergleichbar einem Einzel-Reihengrab auf dem Friedhof bis zum eigenen Baum mit bis zu 10 Urnengrabstellen für die Familie und Freunde. Die Preise variieren je nach ausgewähltem Baum.

Die Auswahl des Baumes bzw. der Erwerb einer Grabstelle an einem Baum kann im Rahmen einer Bestattungs-Vorsorge erfolgen, oder die Angehörigen wählen vor der Beisetzung die Stelle aus.

Die Lage einer Grabstelle wird genau auf einer Karte festgehalten, die den Angehörigen ausgehändigt wird. Am Baum kann eine Namensplakette angebracht werden, so dass die Grabstelle nicht anonym ist.

Besonderheiten im Friedwald:
Neuerdings gibt es auch einen „Basisplatz“ mit einer Ruhezeit, die nur der in der jeweiligen kommunalen Friedhofsordnung entspricht (in Brandenburg meist 20 oder 25 Jahre).

Besonderheiten im Ruheforst:
Neben der Bestattung am Baum wird auch in „Ruhe-Biotopen“ an anderen besonderen Naturmerkmalen – Sträuchern, Steinen, Felsen – beigesetzt.

 

friedwald 235In den Bestattungswäldern gibt es keine Kapellen (Rednerpult im Friedwald Hangelsberg)

 

Für Trauerfeiern in den Bestattungswälder gilt:

Im Wald gibt es keine wetterfeste Kapelle für Trauerfeiern. Es ist nur der Abschied unter freiem Himmel möglich, der aber auch vom Pfarrer oder Redner begleitet und individuell gestaltet werden kann. Eine Trauerfeier kann natürlich in Berlin, zum Beispiel in unserer Feierhalle, stattfinden.

Weitere Informationen, die aktuellen Preise und Informationen zur Anfahrt finden Sie auf den Seiten der Betreiber der Bestattungswälder:

 

Seit November 2013 befindet sich ein Friedwald direkt im Stadtgebiet von Berlin, auf dem Gelände des Kirchhof St. Bartolomäus in Pankow. Im Umland gibt es die Friedwälder Nuthetal-Parforceheide und Fürstenwalde / Hangelsberg.

Ein Ruheforst ist einige Kilometer außerhalb von Nauen.

Ein Evangelischer Waldfriedhof in der Trägerschaft des Domstifts Brandenburg befindet sich in Seelensdorf bei Brandenburg.

 

engel-rose1sw 140Die zahlreichen Steinmetzbetriebe in Berlin bieten eine große Auswahl an Grabsteinen oder fertigen individuelle Grabmale auf Bestellung.

Auf einigen Friedhöfen gelten für neue Grabmale Größenbeschränkungen. Sollte dies der Fall sein, werden die Nutzungsberechtigten in der Regel bei Erwerb der Grabstelle auf diese Einschränkungen hingewiesen.

Viele Friedhöfe bieten die Möglichkeit, für ihre oft sehr schönen historischen Grabstätten – Mausoleen, Wandgräber oder mit Skulpturen gezierte Grabstellen, die nicht mehr von den ursprünglichen Eigentümern genutzt werden, eine "Grabpatenschaft" zu erwerben, die die Restauration und Erhaltung des Grabmals umfasst, damit es erneut als Grabanlage für den Grabpaten und seine Familie dienen kann. Mehr Informationen finden Sie unter anderem über die "Stiftung historische Kirchhöfe und Friedhöfe in Berlin-Brandenburg".

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Auch die Seebestattung ist eine Form der Feuerbestattung.

Die Beisetzung kann auf allen Weltmeeren erfolgen, z.B.:

  • in der Ostsee.
  • in der Nordsee.
  • im Atlantik.
  • im Mittelmeer.

Von den deutschen Nord- und Ostseehäfen können Angehörige zur Seebestattung in internationalen Gewässern (außerhalb der 3-Meilen-Zone) mitfahren.

Die Trauerfeier kann, wenn sie nicht zuvor in Berlin, zum Beispiel in unserer Feierhalle, durchgeführt wurde, an Bord des Schiffes stattfinden. Es ist dann meist der Kapitän des Schiffes, auf Wunsch aber auch ein Redner oder Pfarrer, der den feierlichen Rahmen gestaltet und die spezielle Seeurne ins Meer senkt.

 

seebestattung0_270Ansprache des Kapitäns an der aufgebahrten Urne

seebestattung2Feierliches Absenken der Urne in die See

Nach der Beisetzung erhalten die Angehörigen einen Logbuchauszug und eine Seekarte, aus denen die genaue Beisetzungsposition hervorgeht.

Von vielen Häfen werden jährliche Gedenkfahrten für die auf See Bestatteten durchgeführt. Auch an Land finden Gedenkfeiern statt.

Die Deutsche Seebestattungs-Genossenschaft bietet am 2. Sonntag im September Gedenkfahrten mit Gottesdienst von Travemünde (Ostsee) und Büsum (Nordsee) aus an. Ein Gottesdienst an Land findet in der Dankeskirche Kiel-Holtenau statt.

 

Mehr zu den Kosten erfahren Sie hier:

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  1. Feuerbestattung
  2. Erdbestattung
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